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Wofür steht Lüchow-Dannenberg? - WissenschaftlerInnen der Leibniz-Universität Hannover befragen 3.000 Haushalte in Lüchow-Dannenberg

Welche Qualitäten sehen die Menschen, die in Lüchow-Dannenberg zuhause sind, in ihrer Region? Wo besteht Verbesserungsbedarf? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Befragung von 3.000 Lüchow-Dannenberger Haushalten, die im Rahmen des Forschungsprojekts "Regiobranding" der Leibniz Universität Hannover in diesen Tagen in Lüchow-Dannenberg startet.

Was macht die Lebensqualität in Lüchow-Dannenberg aus: die "landschaftliche Schönheit", die Einkaufsmöglichkeiten in Kleinstädten wie Lüchow (Foto) oder das lebhafte Vereinsleben? Eine Befragung der Leibniz-Universität Hannover will den Lüchow-Dannenbergern auf den Zahn fühlen. Foto: Jenny Raeder.Der 12-seitige Fragebogen, der in Zusammenarbeit mit dem  Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) Hannover entwickelt wurde, fragt beispielsweise danach, wie die Lüchow-Dannenberger die Lebensqualität in der Region einschätzen: Welche Rolle spielen dabei die gesundheitliche Versorgung, die "landschaftliche Schönheit", die Miet- und Immobilienpreise oder das kulturelle Angebot? Wer engagiert sich ehrenamtlich – und wofür? Wofür nutzen die Befragten die Region in ihrer Freizeit vorrangig: zur Entspannung? Für sportliche Aktivitäten? Oder zum Shopping? Und welche Verkehrsmittel werden vorrangig genutzt?

Ziel des Forschungsprojekts "Regiobranding", das bis 2019 läuft, ist es, die Besonderheiten in der Kulturlandschaft der beteiligten Regionen herauszuarbeiten. Diese können sich in den Landschaften, den Städten und Dörfern, aber auch in der regionalen Kunst, dem Handwerk, der Sprache, regionalen Produkten und Traditionen wiederspiegeln.

Bis zum 12. September werden 3000 stichprobenartig ermittelte Haushalte im gesamten Landkreis einen Fragebogen erhalten. Bis zum 23. Oktober besteht dann Gelegenheit, die Fragebögen auszufüllen und in einer Sammelstelle in der Nähe abzugeben. Wer es bequemer mag, kann den Fragebogen über einen Zugangscode, der sich auf jedem Fragebogen findet, auch online ausfüllen.   

"Mitmachen lohnt sich", erklärt Jenny Raeder, Kulturreferentin beim Landkreis Lüchow-Dannenberg, die das Projekt zusammen mit Dagmar Schulz, Leiterin des Fachdienstes "Jugend – Familie – Bildung", begleitet. Denn unter allen TeilnehmerInnen werden kleine Preise verlost, z. B. Eintrittskarten für die Wendlandtherme oder das Stones Fan Museum, ein Exemplar des Wendlandlexikons oder einen Präsentkorb mit veganen Produkten. Einen Überblick über alle Preise des kleinen regionalen Gewinnspiels gibt es unter www.luechow-dannenberg.de/gewinnspiel.  

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg ist einer der vielen Praxispartner des Forschungsprojekts. Zusammen mit dem Nachbarlandkreis Ludwigslust-Parchim bildet er eine von drei sogenannten "Fokusregionen" in der Metropolregion Hamburg. Weitere Informationen über das Projekt gibt es im Internet unter www.regiobranding.de und unter www.luechow-dannenberg.de/regiobranding.

Wer bis Mitte September keinen Fragebogen erhalten hat, aber gerne an der Befragung teilnehmen möchte, wendet sich gerne bis zum 5. Oktober 2015 an den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Jenny Raeder, Tel. 05841 / 120-591, j.raeder@luechow-dannenberg.de.

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