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Regiobranding auf dem Weg zum Modellprojekt - Regionalforum des Bundesforschungsprojekts präsentiert Ergebnisse

Das Bundesforschungsprojekt „Regiobranding - Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ geht dieses Jahr in seine nächste Runde. Bis zum Ende des Jahres soll ein Modellprojekt initiiert werden, das die Bindung der Menschen in der „Fokusregion Griese Gegend – Elbe-Wendland“ an ihre Kulturlandschaft stärken soll. Dahinter steht die Annahme, dass eine Region nach außen umso attraktiver wirkt, je mehr die Bewohner deren Stärken kennen und wertschätzen. 

In einem öffentlichen Regionalforum, zu dem Akteure aus den verschiedensten Bereichen ebenso eingeladen sind wie interessierte Bürger, soll nun am Dienstag, dem 21. Februar darüber beraten werden, wie sich die Ergebnisse der Wissenschaft in ein Modellprojekt umsetzen lassen.  

Nach einer Projekt- und Informationsbörse, an der sich u. a. verschiedene regionale Initiativen beteiligen, geben mehrere WissenschaftlerInnen einen kompakten Überblick über die Forschungsergebnisse. Im Mittelpunkt stehen dabei die im Sommer und Herbst 2015 im Landkreis Lüchow-Dannenberg und Teilen des Landkreises Ludwigslust-Parchim durchgeführten Bevölkerungsbefragungen. 

In den vergangenen zwei Jahren haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Universitäten zahlreiche Informationen über landschaftliche Besonderheiten, Bau- und Bodendenkmäler, Siedlungsformen sowie Interessen der Bevölkerung zusammengetragen und ausgewertet.  

Die WissenschaftlerInnen bestätigen mit ihren Untersuchungen, was hierzulande eigentlich als bekannt gilt: eine vielfältige Kulturlandschaft mit ausgeprägter Baukultur und einer hohen Anzahl Kulturschaffender zeichnet sowohl das Wendland als auch die Griese Gegend aus. Als Biosphärenreservat und als Archeregion zur Erhaltung alter Nutztierrassen genießen beide darüber hinaus einen überregionalen Ruf als naturnahe Kulturlandschaft mit zahlreichen regionalen Produkten. Jedoch, das zeigen die Untersuchungen auch, fehlt es hier und da an Wahrnehmung und Wertschätzung durch die einheimische Bevölkerung.  

Welche Potenziale und Stärken ausgebaut werden sollen, das wird auf dem Regionalforum diskutiert – der erste Schritt auf dem Weg zum Modellprojekt.  

Das Regionalforum „Regiobranding“ findet am 21. Februar um 16.00 Uhr in der Mensa des Schulzentrums Dannenberg statt.

Der genaue Ablaufplan steht hier zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Projekt insgesamt sind unter der folgenden Internetadresse nachzulesen: www.luechow-dannenberg.de/regiobranding. 

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