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Mit „Herzogin Dorothea“ auf die Elbe - Museum Hitzacker hat ein neues Sofafloß am Start

Seit drei Jahren ist das „Sofafloß“ der Renner des Museums Hitzacker (Elbe). Das mit einer gemütlichen Sofagarnitur ausgestattete Katamaranboot bietet die Gelegenheit, Natur und Geschichte der Elbe hautnah zu erleben. Ab diesem Frühjahr steht ein neues Sofafloß für das Museum bereit: die „Herzogin Dorothea“ – und diese ist dank ihrer besonderen Bauweise nun auch für Menschen mit Handicaps geeignet!

Das neue Sofafloß Herzogin DorotheaDer weite Himmel über den Floßfahrern, die sanften Elbewellen unter dem Bug, dazu lebhafte Erzählungen aus Gegenwart und Geschichte des Flusses – diese Kombination macht den besonderen Reiz der Ausfahrten mit der „Herzogin Dorothea“ aus. Der Stapellauf des neuen Flosses, der eigentlich bereits vergangene Woche stattfinden sollte, musste wegen eines fehlenden Lenkseils zwar noch einmal verschoben werden, aber Buchungen nimmt das Museum bereits jetzt entgegen.

„Fast 40 Jahre stand der Sperrgitterzaun direkt auf dem Deich - streng bewacht und nahezu unüberwindlich“, schildert Museumsleiter Klaus Lehmann, „und auch 26 Jahre nach der Grenzöffnung ist eine Frage immer noch bestimmend: Wie haben es so viele Menschen dennoch gewagt, einen Fluchtversuch zu unternehmen? Und ganz schnell sind die Gespräche an Bord dann natürlich auch bei der aktuellen Diskussion um offene Grenzen.“ Neben den Flucht und Vertreibung sind auch die Flussdynamik und die Besonderheiten der Landschaft an der Elbe Thema. Und wie steht es eigentlich um den Fischbestand der Elbe? Das Museumsteam hat sich auf diese und viele weitere Fragen gut vorbereitet.

Auf Wunsch können Echolot-Stationen mit an Bord genommen werden. So können die Gäste erfahren, wie sich das Flussbett der Elbe durch die Dynamik des Flusses laufend verändert. An Gruppen bis zu 11 Personen, die Lust haben, selbst forschend und entdeckend aktiv zu werden, wendet sich das Angebot „ElbeGesprächslabor“. Unter fachkundiger Anleitung  des Ozeanographen Dr. Erich Bäuerle, des Museumsleiters Klaus Lehmann (Foto) oder weiteren geschulten Mitarbeitern des Museums werden Proben des Elbgrundes unter dem Mikroskop betracht und im seichten Elbwasser gekeschert, anschließend wird der „Fang“ bestimmt. Und was ist eigentlich im Inneren eines Biberbaus los? Für größere Gruppen, speziell Schul- und Studentengruppen, steht ergänzend zum Sofafloß das ehemalige Feuerwehrboot „Adalbert“– ebenfalls ausgerüstet mit Echolotstationen – für acht weitere Gaste bereit.

Auf Wunsch beginnt die Fahrt bereits am frühen Morgen, wenn die Stadt Hitzacker noch schläft. Ein reichlich gedeckter Frühstückstisch mit Tee, Kaffee und frischen Brötchen vom Inselbäcker Stahlbock ist inklusive. Auch eine abendliche Fahrt - abhängig von den Zeiten des Sonnenuntergangs – ist möglich. Dazu gibt es auf Wunsch Fischspezialitäten, vom örtlichen Fischhändler zubereitet.

Im Museum lässt sich vieles, was an Bord Thema war, weiter vertiefen: über die Ausstellung des Museums und auch über ein Multimedia-Terminal, den das Museum mit Unterstützung von NaturErleben, Bingo-Lotto und der VGH bereit stellen konnte und das viele Fragen zur Elbe beantwortet.

Das neue Sofafloß des Museums kann nach Absprache zu jeder Tageszeit gebucht werden - idealerweise mindestens einen Tag vorher. Das Team des Museums berät gerne bei Fragen zur Ausgestaltung der Fahrt, so wird jede Fahrt auf die Elbe ein Erlebnis.

Info & Anmeldung: Tel.: 05862 / 88 38, www.museum-hitzacker.de

 

Herzogin Dorothea: Im Museum Hitzacker hängt dieses zeitgenössische Porträt von ihr. Foto: Jenny RaederÜbrigens….

Seinen Namen verdankt das neue Floß „Herzogin Dorothea“ der Askanier-Prinzession Dorothea von Anhalt-Herbst (1607-1634). Sie heiratete 1623 den in Hitzacker residierenden Herzog August des Jüngeren zu Braunschweig-Lüneburg und späteren Fürsten von Braunschweig-Wolfenbüttel. Sie wurde zur „Stammmutter“ des „Neuen Hauses Braunschweig“.

Das Museum Hitzacker zeigt in seiner Dauerausstellung ein Porträt der jungen Herzogin.

 

Das Museum Hitzacker (Elbe) Altes Zollhaus ist eins von dreizehn Museen in Elbtalaue und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.: www.museen-wendland.de.

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