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3. Gesundheitskonferenz in Lüchow-Dannenberg: "Tod und Sterben geht uns alle an"

Zum dritten Mal lädt der Landkreis Lüchow-Dannenberg am Mittwoch, den 26. September 2018 von 13 bis 17.30 Uhr zur "Gesundheitskonferenz". Einen Nachmittag lang geht es im Lüchower Gildehaus in Vorträgen und Workshops um unterschiedlichste Fragen der Palliativ- und Hospizversorgung – etwas, das wir gerne beiseite schieben, bis es uns selbst oder nahe Angehörige betrifft.

"Für uns steht an erster Stelle, die Gesundheitsversorgung im Landkreis nachhaltig zu verbessern", erklärt der Erste Kreisrat Claudius Teske, der als Vorsitzender der Steuerungsgruppe der Gesundheitsregion Lüchow-Dannenberg fungiert. Und die Frage, wie man Schwerstkranke entlasten kann, wie man mit Sterbenden sprechen und wie man ihre Angehörigen entlasten kann, gehört selbstverständlich dazu.

Nach der Begrüßung durch den Ersten Kreisrat Claudius Teske und einem Grußwort von Heidrun Kofahl-Langmack vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hält Dr. Reingard Stuhlman vom Onkologischen Netzwerk Wendland (ONW) den Auftaktvortrag der Konferenz: "Tod und Sterben geht uns alle an – lassen Sie uns darüber reden!" Die in Dannenberg tätige Onkologin ist erste Vorsitzende des ONW.

Dr. Hinrich Kollenrott, Mediziner aus Wustrow, gibt einen Überblick über die Palliativ- und Hospizversorgung in Lüchow-Dannenberg: Welche Möglichkeiten bieten die "Spezialisierte ambulante Palliativversorgung" (SAPV), die Palliativstation, der Hospizverein oder das Onkologische Netzwerk?

Nach einer Kaffeepause beginnen ab 15.45 Uhr insgesamt fünf Workshops:

Workshop 1 widmet sich der Versorgung und Betreuung Schwerstkranker an ihrem Lebensende: Wie ist die aktuelle Situation in Lüchow-Dannenberg, wie werden sich die Anforderungen in Zukunft verändern? Moderiert wird der Workshop von Dr. Reingard Stuhlmann und Bernhard Beitz, Erster Samtgemeinderat der Elbtalaue.

"Wie kommunizieren Sterbende?" Dieser Frage widmet sich Workshop 2. Er wird von Pastor Hans-Otto Reling und Doris Bruns-Schreiber moderiert. Beide sind im Stationären Hospiz Uelzen tätig.

Workshop 3 wendet sich an die Angehörigen von Schwerstkranken: Wie können Angehörige sich selbst entlasten? Was passiert danach und wie? Die Moderation machen Evi Bernhardt-Burmester vom ONW, Corinna Siebert vom Hospizverein und Gerda Scholz von der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV).

Wieviel Medizin braucht es am Lebensende? Was möchte man einem sterbenden Angehörigen noch zumuten? Wann ist es genug? Eine Entscheidung, die oft besonders schwer fällt. Dieser vierte Workshop wird von Dr. Wilfried Kayser moderiert.

Schwerstkranke Kinder und Kinder von Schwerstkranken stehen im Mittelpunkt von Workshop 5. Kerstin Fröhlich vom Hospizverein moderiert ihn.

Das Ende der Konferenz ist für etwa 17.30 Uhr angesetzt.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Es ist allerdings eine Anmeldung bis zum 21. September erforderlich.

Nähere Auskünfte gibt es bei Andrea Heilemann von der Koordinierungsstelle der Gesundheitsregion Lüchow-Dannenberg im Kreishaus Lüchow: Tel.: 05841 / 120-212, E-Mail: a.heilemann@luechow-dannenberg.de.

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